Autonome Gruppe Dresden http://agdd.blogsport.de für ein befreites Leben Sat, 17 Sep 2016 10:55:21 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Morgen (18.09) nach Bautzen! http://agdd.blogsport.de/2016/09/17/morgen-18-09-nach-bautzen/ http://agdd.blogsport.de/2016/09/17/morgen-18-09-nach-bautzen/#comments Sat, 17 Sep 2016 10:55:21 +0000 Administrator Ankündigungen Aufrufe http://agdd.blogsport.de/2016/09/17/morgen-18-09-nach-bautzen/ Wir teilen den Aufruf des Unterstützer_innenkreises Bautzen,alle morgen nach Bautzen:

„We Will Fight!“ Unterstützt die Demonstration am 18.09. in Bautzen!
Wir rufen hiermit dazu auf, die von in Bautzen lebenden Geflüchteten initiierten Demonstration „We Will Fight!“ am 18.09.2016 in Bautzen zu unterstützen!  In Sachsen hat es mal wieder geknallt- dieses Mal in Bautzen, bekannt u.a. für mehrere Anti-Asyldemonstrationen, Übergriffe auf Linke, Asylsuchende, Angehörige der sorbischen Minderheit und ein abgebranntes, ehemaliges Hotel, das zur Unterkunft für Geflüchtete werden sollte. In der letzten Woche hat sich die Situation in Bautzen zugespitzt. Nach einer Demonstration der Gruppierung “Die Sachsen Demonstrationen” bei der u.a. sächsische NPD-Kader auftraten und freie Kräfte um die Gruppe “StreamBZ” aus Bautzen anwesend waren, kam es zu Übergriffen auf Linke und Asylsuchende. Einen guten Überblick gibt es hier. Auch in den folgenden Tagen kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Nazis und Refugees rund um den Bautzener “Kornmarkt”. Die Eskalation erreichte in der Nacht vom 14. zum 15.09. einen neuen „Höhepunkt“, als nach einer verbalen Auseinandersetzung die Polizei unvermittelt durch Beleidigungen, Drohungen und Gewalttätigkeiten versuchte, die am Kornmarkt anwesenden Asylsuchenden und Supporter_innen vom Platz zu vertreiben. Als sich die Asylsuchenden gegen den Polizeieinsatz zur Wehr setzten, kam es zu einem Pfeffersprayeinsatz, sowie Angriffen durch die anwesenden Nazis. Hier lässt sich ein Eindruck von der Situation gewinnen. Anders als im Artikel dargestellt, berichten Augenzeugen jedoch davon, dass die Eskalation von der Polizei ausging und dass es im Anschluss dieser Auseinandersetzung dazu kam, dass Asylsuchende von Nazis durch die Stadt gejagt wurden. Im Nachgang hat die Polizei in einer skandalösen Presseerklärung die Ursache für die Auseinandersetzung jedoch fast ausschließlich bei den Geflüchteten gesehen, eine mittlerweile ganztägige Ausgangssperre für die jungen Geflüchteten verhängt und einige in andere Landkreise zwangsversetzt. Siehe u.a.   Die Polizei stellt sich mehr oder weniger offen zumindest gegen die Geflüchteten – eine Tatsache die schon seit Monaten auch von zivilgesellschaftlichen Akteuren wahrgenommen wird. Die Nazis sind motiviert, angesichts des Polizeistatements und durch das Einlenken des Bürgermeisters Alexander Ahrens, ihren Forderungen nach Verhandlungen nachzukommen, fühlen sie sich mit ihrer Hetze im Recht. Es ist anzunehmen, dass sich die Situation in Bautzen nicht beruhigt.  
Wir wollen die Täter-Opfer Umkehr von Polizei und Presse nicht länger hinnehmen!
Wir wollen den Betroffenen von rassistischer Gewalt, egal ob von Bullen oder Nazis, eine Chance geben ihre Stimme zu erheben und mit ihnen gemeinsam kämpfen!

Die Betroffenen dieser ganzen Scheiße, haben die Schnauze voll! Wir auch!
 
Deshalb unterstützt ihre Initiative und kommt am 18.09.2016, um 15:30 Uhr, nach Bautzen an den Hauptbahnhof!

Alternativ gibt es einen Zugtreffpunkt ab Bahnhof Neustadt in Dresden um 14:30 Uhr. 

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Libertäre Tage in Dresden http://agdd.blogsport.de/2016/09/12/libertaere-tage-in-dresden/ http://agdd.blogsport.de/2016/09/12/libertaere-tage-in-dresden/#comments Mon, 12 Sep 2016 08:45:47 +0000 Administrator Allgemein http://agdd.blogsport.de/2016/09/12/libertaere-tage-in-dresden/ Checkt das Programm, es gibt zahlreiche Veranstaltungen!

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Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte http://agdd.blogsport.de/2016/08/14/paris-rebelle-zwischen-rechtsruck-und-revolte/ http://agdd.blogsport.de/2016/08/14/paris-rebelle-zwischen-rechtsruck-und-revolte/#comments Sun, 14 Aug 2016 11:48:38 +0000 Administrator Allgemein http://agdd.blogsport.de/2016/08/14/paris-rebelle-zwischen-rechtsruck-und-revolte/ Left Report lässt gerade den neuen Dokumentarfilm „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“ entstehen. Wir sind sehr gespannt und unterstützen das vorhaben!

Trailer – Paris Rebelle | SUBTITLED from left report on Vimeo.

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Am 21.08 nach Heidenau! http://agdd.blogsport.de/2016/08/10/am-21-08-nach-heidenau/ http://agdd.blogsport.de/2016/08/10/am-21-08-nach-heidenau/#comments Wed, 10 Aug 2016 15:48:50 +0000 Administrator Aufrufe http://agdd.blogsport.de/2016/08/10/am-21-08-nach-heidenau/
Wir vergessen nicht! Das Schweigen in der sächsischen Provinz brechen!

Ort: Bahnhof Heidenau

Zeit: 14Uhr

Am 21. und 22. August jähren sich die pogromartigen Ausschreitungen von Heidenau zum ersten Mal. Am 18. August wurde bekannt, dass in dem leerstehenden Praktiker-Baumarkt eine Erstaufnahmeeinrichtung installiert wird, woraufhin sich die rassistische Stimmung zum Wochendende hin immer weiter hochschaukelte. Bereits Freitag nachmittag sammelte sich der wütende Mob auf den umliegenden Parkplätzen und betrank sich. Im Verlauf der Abende lieferten sich die “besorgten Bürger*innen” gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Aggressionen richteten sich nicht nur gegen die Asylunterkunft, sondern auch gegen die ca. 200 Antifaschist*innen, welche am 2. Tag zum Schutz angereist waren. Die Polizei war an beiden Tagen vollkommen überfordert und unterbesetzt. Bezeichnenderweise richtete sich die Repression durch die Polizei gegen die antifaschistische Demonstration am Sonntag, die sich mit den Asylsuchenden solidarisierte und sich gegen die Zustände in Heidenau aussprach.

Diese Ereignisse reihen sich nahtlos in die unzähligen rassistischen Mobilisierungen und Übergriffe des vergangenen Jahres ein. Benannt seien in diesem Zusammenhang beispielhaft die Übergriffe im Zuge der Belegung eines Zeltlagers in der Dresdner Friedrichstadt oder die Bedrohungen, Übergriffe und Anschläge in Freital und Meissen.

Den Ereignissen dieses Augustwochenendes wurde durch die Heidenauer Stadtpolitiker*innen nur bedingt Rechnung getragen. Zwar forderte der amtierende Ortsoberbürgermeister Opitz zur Solidarität mit Geflüchten in Heidenau auf, stellte aber deutlich heraus, worum es ihm dabei wirklich ging: “Der Ruf unserer Stadt als familienfreundliche Gemeinde ist erheblch beschädigt”. Auch einige Medienvertreter*innen der regionalen Presse sorgten sich mehr um den Ruf Sachsens, als die Missstände klar zu benennen, so ist zum Beispiel laut MDR nach den zweitägigen Randalen “der Schaden auch für Sachsen immens”.

In Folge der Augustereignisse gründete sich eine Willkommensinitiative, die sich der Unterstützung von Asylsuchenden verschrieb. Weitere Reaktionen aus der Bevölkerung blieben aus. Die Sorge um den guten Ruf der Stadt motivierte den größten Teil der Bevölkerung zu Schweigen. Selbst als ein errichtetes Denkmal für die Ereignisse in den Farben schwarz-weis-rot angemalt wurde, blieben die Reaktionen aus.

Auch die stetig steigenden Übrgriffen fanden nur mäßig Resonanz in der Bevölkerung. So wurden am 26.9. 2015 vier Asylsuchende aus Pakistan angegriffen. Die Angreifer*innen gingen mit einer Bierfalsche dabei auf die Betroffenen los. Einer erlitt dabei eine Platzwunde am Kopf.

Auch im benachbarten Pirna ereigneten sich mehrere Übergriffe speziell nach Veranstaltungen der AFD und NPD, unter anderem wurden am 30.10. ein Libyer und ein Marokkaner von 25 Unbekannten attackiert. 2 Wochen darauf wurde eine Asylunterkunft angegriffen.

Im Februar kam es nach einem Dynamo-Spiel gleich zu 2 Übergriffen: In Heidenau wieder ein ähnliches Bild wie Monate zuvor: Mehrere Personen, darunter auch 4 Geflüchtete, wurden angegriffen, wobei eine Person durch eine Flasche verletzt wurde. Fast zur selben Zeit wurde in Pirna ein Syrer von 10 Rassist*innen ins Krankenhaus geprügelt.

Ende April wurde das Miteinander-Denkmal in Heidenau erneut von der JN Sächsische Schweiz-Osterzgebirge bemalt, diesmal in Schwarz-Rot-Gelb. Am gleichen Abend konnten mehrere Personen die Buchstaben wieder umfärben, woraufhin es zu Androhung über Facebook kam, diejenigen anzugreifen und deren Fahrzeug anzuzünden. Auch die Sächsische Zeitung veröffentlichte online den Hinweis, dass auf “Heidenau-Hört zu” nach einem Kennzeichen gefahndet wird.

Insbesondere das Haus Montag in Pirna, als Anlaufpunkt für junge Nationalisten tritt immer wieder in Erscheinung am Rande rassistischer Aktionen. So war beispielsweise das Haus Montag Ausgangspunkt für eine Gruppe junger Nazis die am 18. Juni 2016 beim Stadtfest Pirna eine Transpiaktion “Migration ist Völkermord” brachten. Das Objekt wurde 2013 durch einen vorbestraften norwegischen Neonazi gekauft und konnte ohne weiteren Widerstand etabliert werden. Trotz des Wissens um die Mitgliedschaft einzelner Funktionäre in der verbotenen Kameradschaft “Skinheads Sächsische Schweiz” scheint das Interesse der Pirnaer Allgemeinheit eher gering. So können Personen wie Thomas Sattelberg oder Markus Großmann ungestört ihre alten Strukturen aufleben lassen und Jugendliche auch an Schulen in ihrem Sinne “politisieren”. Dass dabei menschenverachtendes Gedankengut eine zentrale Rolle spielt, scheint dem Großteil der Pirnaer Bevölkerung egal. Auch die Freitagsdemonstration in Heidenau im August 2015 wurde durch den im Haus Montag ansässigen Kreisverband der NPD organisiert.

Wir möchten mit dem allgemeinen Schweigen über die Ereignisse im August 2015 brechen. Wir lehnen das Schöngerede von lokalen Akteur*innen ab und fordern die lückenlose Aufarbeitung der Gewalttaten. Ein konsequenter Umgang mit rassistischen Auschreitungen, Übergriffen, Drohungen und Anschlägen ist kein Luxus, sondern eine Notwendikeit, der sich auch die bürgerliche Justiz, Politik und Bevölkerung nicht entziehen kann. Wir möchten unsere Wut auf die Straße tragen und den selbsternannten Asylkritiker*innen und jenen, die lieber die Vorhänge zuziehen, wenn ein rassistischer Mob durch ihre Straßen wütet und menschenverachtenden Ideoligien skandiert, zeigen, dass wir die Schnauze voll haben von dieser faschistischen Stadthegemonie.

Deshalb lasst uns unseren Widerstand kraftvoll und entschlossen auf die Straßen der dunkeldeutschen Provinz tragen. Kommt am 21. August nach Heidenau!

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Kampf den deutschen Zuständen!

Weitere Infos

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15 Todestag von Carlo Giuliani. http://agdd.blogsport.de/2016/07/20/15-todestag-von-carlo-giuliani/ http://agdd.blogsport.de/2016/07/20/15-todestag-von-carlo-giuliani/#comments Wed, 20 Jul 2016 20:21:40 +0000 Administrator Aufrufe http://agdd.blogsport.de/2016/07/20/15-todestag-von-carlo-giuliani/ Wir erinnern heute an den vor 15 Jahren von Bullen ermordeten Carlo Giuliani, wir werden nie vergessen.
In ewiger Trauer und brennender Wut.

Carlo

weitere Infos
ADDN zum zehnten Todestag

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Am Samstag (9.7.) auf nach Berlin! http://agdd.blogsport.de/2016/07/05/kadterschmiede-r94-friedel-54-wir-bleiben-alle-2/ http://agdd.blogsport.de/2016/07/05/kadterschmiede-r94-friedel-54-wir-bleiben-alle-2/#comments Tue, 05 Jul 2016 17:49:13 +0000 Administrator Ankündigungen Aufrufe http://agdd.blogsport.de/2016/07/05/kadterschmiede-r94-friedel-54-wir-bleiben-alle-2/

#Rigaer94 – Die Geister, die ihr rieft! from left report on Vimeo.

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(DD) Antisemitische, verschwörungstheoretische und neonazistische Proteste zur Bilderbergkonferenz http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/dd-antisemitische-verschwoerungstheoretische-und-neonazistische-proteste-zur-bilderbergkonferenz/ http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/dd-antisemitische-verschwoerungstheoretische-und-neonazistische-proteste-zur-bilderbergkonferenz/#comments Tue, 31 May 2016 22:05:14 +0000 Administrator Ankündigungen Texte http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/dd-antisemitische-verschwoerungstheoretische-und-neonazistische-proteste-zur-bilderbergkonferenz/ Vom 9. bis 12. Juni 2016 findet die sogenannte Bilderbergkonferenz in Dresden statt. [1] Das Treffen aus Eliten von Politik, Wirtschaft, Adel, Finanzwirtschaft und Militär zieht wiedereinmal zwiespältigen Protest in die sächsische Landeshauptstadt. Neben kruden Verschwörungstheoretiker_innen, linken pseudo Kapitalismuskritiker_innen oder Neonazis wird an diesem Wochenende mal wieder alles in der Stadt zu sehen sein.
Von welcher Seite aus der Protest in diesen Tagen allerdings dominiert sein wird, zeigte sich schon am vergangenen Samstag. Als das rechte Bündnis „Weißer Rabe Deutschland“ im Internet mit Transparenten an nostalgischen Punkten in Dresden posierte, u.a ist hier Silvio Rösler (LEGIDA Mitbegründer) Mitglied.[2]
Neben dieser kleinen Gruppe rufen auch die AfD, die Linke und PEGIDA zu Gegenprotesten auf. Bisher waren sich Bachmann und Co. nie zu Schade, sich selbst in irgendeiner Art und Weise in Szene zu setzen. Somit ist auch an diesen Tagen damit zu rechnen, dass sich die Begründer der rassistischen Bewegung in der Stadt präsentieren.
Die NPD wird gleich am Donnerstag versuchen die Konferenz für ihre antisemitische Kapitalismuskritik zu nutzen, unter dem Motto „Volksherrschaft durchsetzen – `Bilderberger`-Macht brechen – Heimlichtuerei beenden!“ ruft sie zu einer ab 18.30 Uhr am Postplatz beginnende Veranstaltung auf. Unterstützung erfahren sie im Internet vom Landesvorsitzenden der NPD-Berlin Sebastian Schmidtke, welcher wahrscheinlich als Redner fungieren wird. Eine größere rechtsradikale Demonstration ist also vorstellbar. [3]
Neben den klar rechten Veranstaltungen, ruft auch das Projekt „Lovestorm People“ zu Protesten auf. Unter dem Motto „Bilder gegen Bilderberger“ wollen sie am Samstag und Sonntag auf dem Neumarkt, unweit vom Veranstaltungsort, u.a ihre Körper bemalen. So ist im Aufruf zu lesen, dass die Gruppe „einen friedlichen, künstlerischen, musikalischen und bunten Protest demonstrieren“ wolle, und weiter: „Wir sind für demokratische Kontrolle, für Frieden, Offenheit, und die Machtausübung allein durch gewählte Volksvertreter.“ [4]
Laut Stadtverwaltung seien derzeit insgesamt zwanzig kleinere oder größere Veranstaltungen angezeigt wurden. Es ist damit zu rechnen, dass vor allem Verschwörungstheoretiker_innen die Chance nutzen wollen um Anhänger zu rekrutieren.
Die Teilnehmer_innen der Konferenz, welche erst kurz vor Beginn bekannt gegeben werden, werden von dem Protest auf der Straße allerdings wohl kaum was mitbekommen. Um das Luxushotel Kempinski Taschenbergpalais (der Veranstaltungsort), wird es, wie zum G7-Finanzminstertreffen im vergangenen Jahr, zu weiträumigen Absperrungen und zwei Sicherheitsbereichen kommen.[5] Oberbürgermeister Dirk Hilbert freut sich derweil auf den Besuch: „In letzter Zeit hat Dresden nicht immer positive Schlagzeilen gemacht. Es stellte sich mehrfach die Frage, ob sich wichtige Konferenzen noch für die Landeshauptstadt entscheiden. Auch vor diesem Hintergrund ist es ein sehr positives Signal, wenn wichtige Personen aus Wirtschaft und Politik nach Dresden kommen.“ Ob er mit seiner These der Standortaufwertung Recht behalten wird bleibt abzuwarten. [6]

Eine linksradikale Kritik am kapitalistischen System und deren Ausprägung wird es in den Tagen der Bilderbergkonferenz nicht geben. So scheint es umso wichtiger Antisemit_innen, Verschwörungstheoretiker_innen und Neonazis an diesen Tagen die Stirn zu bieten!

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Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen! http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/emanzipation-ist-viel-geiler-schweigemarsch-stoppen/ http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/emanzipation-ist-viel-geiler-schweigemarsch-stoppen/#comments Tue, 31 May 2016 22:03:03 +0000 Administrator Aufrufe http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/emanzipation-ist-viel-geiler-schweigemarsch-stoppen/ In Deutschland versammeln sich jedes Jahr christlich fundamentalistische Gegner_innen von Schwangerschaftsabbrüchen zu Demonstrationen, um ihr Weltbild in die Öffentlichkeit zu tragen. Diese Demonstrationen finden u.a. in Berlin und Münster statt. Aber auch in Annaberg-Buchholz wird seit 2010 zu sogenannten Schweigemärschen mobilisiert, die sich gegen das Selbstbestimmungsrecht aller Menschen richten – insbesondere derer, die schwanger werden können.
Bisher waren die “Christdemokraten für das Leben” (CDL) für die Organisation zuständig. Sie sind in der CDU organisiert und ihr erklärtes Ziel ist, Schwangerschaftsabbrüche nicht nur in Deutschland, sondern weltweit komplett zu kriminalisieren. Im März 2016 wurde der Träger des
Schweigemarsches gewechselt, hin zum Verein “Lebensrecht Sachsen”. Dies soll die Veranstaltung für Menschen öffnen, die unabhängig von ihrer Partei- oder Glaubenszugehörigkeit diese reaktionären Positionen unterstützen möchten. Somit wird der Marsch vor allem in Richtung AfD
anschlussfähiger.
Aktuell nehmen rassistische Vorurteile und die Angst vor einem Werteverfall zu. Christliche FundamentalistInnen knüpfen an verbreitete sexistische und homophobe Einstellungen an und heizen das gesellschaftliche Klima weiter auf. Bei ihren Veranstaltungen schüren sie Vorurteile und Hass. Umso wichter ist es, dem einen entschlossenen Protest entgegen zu setzen!

Annaberg-Buchholz
6. Juni 2016, 17.00 Uhr
Chemnitzer Straße/
Barbara-Uthmann-Ring
(gegenüber Erzgebirgsklinikum)

Wir lassen uns nicht vorschreiben, ob wir Kinder kriegen und wie viele, wie
unsere Beziehungen auszusehen haben, wie wir leben, lieben und sterben.
Es sind unsere Leben, unsere Körper, unsere Entscheidungen!
Emanzipation statt Fremdbestimmung!
Raise your voice – your body, your choice!
Seid laut und kreativ!
Den Schweigemarsch zum Desaster machen!

Weitere Infos

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„Tag der deutschen Zukunft“ in Dortmund? Gemeinsam blockieren, sabotieren, verhindern! http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/tag-der-deutschen-zukunft-in-dortmund-gemeinsam-blockieren-sabotieren-verhindern-2/ http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/tag-der-deutschen-zukunft-in-dortmund-gemeinsam-blockieren-sabotieren-verhindern-2/#comments Tue, 31 May 2016 22:00:13 +0000 Administrator Aufrufe http://agdd.blogsport.de/2016/06/01/tag-der-deutschen-zukunft-in-dortmund-gemeinsam-blockieren-sabotieren-verhindern-2/ Am 4. Juni 2016 soll der jährliche „Tag der deutschen Zukunft“ („TddZ“) in Dortmund stattfinden. Die Dortmunder Neonazis um die Partei „Die Rechte“, ehemals „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO), möchten der bundesweiten Naziszene in der Dortmunder Nordstadt eine Negativvision der Zukunft Deutschlands darbieten. Wir sind angetreten, um dies zu verhindern.

Der „Tag der deutschen Zukunft“ – Nazi-Phantasien auf Wanderschaft
Gegründet von der “Initiative gegen Überfremdung” fand der „Tag der deutschen Zukunft“ erstmals 2009 in Schleswig-Holstein statt und wird seitdem jedes Jahr von Stadt zu Stadt weitergereicht. Bisher beschränkten sich die Veranstaltungsorte auf Nord- und Ostdeutschland. Dortmund – seit Jahren wegen seiner aggressiven und gewalttätigen Neonaziszene bekannt – soll nun der nächste Austragungsort dieses Großevents werden, zu dem Neonazis aus ganz Deutschland und anderen europäischen Ländern erwartet werden.
Den Dortmunder Neonazis und der von ihnen mobilisierten Naziszene soll dabei in diesem Jahr die Nordstadt als Kulisse für eine herbeiphantasierte „Überfremdung“ und Zerstörung der „deutschen Volksgemeinschaft“ dienen, in der sich Deutschlands Zukunft jetzt schon exemplarisch zeige. Der proletarisch und migrantisch geprägte Stadteil nördlich der Dortmunder Innenstadt zählt seit seiner Gründung vor knapp 170 Jahren zu einem der Migrationshäfen des Ruhrgebiets – und ist es bis heute: arm, „dreckig“ und direkt. Wer es schafft, zieht in der Regel weiter. Vermutlich ist Deutschland nirgendwo mehr Einwanderungsland als im Ruhrgebiet. Daher wirkt es geradezu absurd, dass im Aufruf der Faschist*innen von einer „mehrtausendjährigen Geschichte“, einer „natürlichen Schicksalsgemeinschaft“ und deren „natürlichen Grenzen“ schwadroniert wird: Wer sich überzeugen mag, schaue sich einmal die Nachnamen der Mitglieder von „Die Rechte“ an.

Auch wenn es so scheint, als hätte sich rassistische Mobilisierung auf eine „Überfremdung“ durch Geflüchtete eingeschossen, kommt ohne eine Prise Antisemitismus kein „echter“ Naziaufruf aus: Die Vernichtung der „Volksgemeinschaft“ würde von verschwörerischen Kräften geplant betrieben und sei eine fremdgesteuerte Arbeit gegen das deutsche Volk, mit dem Ziel, eine „willenlose, lethargische Masse verschiedenster ethnischer Herkünfte“ zu schaffen, die ebenjenen Kräften dazu dienen würde, Kontrolle über das „wehrhafte deutsche Volk“ ausüben zu können. Dass diese dunklen Kräfte in Israel und an der Ostküste Nordamerikas sitzen, versteht sich bei einem antisemitischen Weltbild scheinbar von selbst. So sehen sich die selbsternannten historischen Nachfahren der Nationalsozialist*innen auch im 21. Jahrhundert als Opfer von „offenkundiger Fremdsteuerung“ im heroischen Kampf um die Reinheit des Volkskörpers, die 365 Tage im Jahr in einer Welt kämpfen müssen, wo „Deutsche schon Menschen zweiter Klasse“ seien.
Die Dortmunder Nazis – Vom NWDO zur Partei „Die Rechte“
Die Tätigkeit der Partei „Die Rechte“ besteht im Wesentlichen aus einer Dauerbeschallung mit Immergleichem auf Straßen und in Medien. In ihren medialen Veröffentlichungen werden beispielsweise jegliche Nachrichten über (angeblich) von Migrant*innen ausgeübte Kriminalität notorisch benutzt, um die Stadt zum „Angstraum für Deutsche“ zu stilisieren. Dazu kommen gelegentlich inszenierte Provokationen. All dies soll dazu dienen, aufgeschlossene Alltagsrassist*innen an das geschlossene Weltbild der Nazis heranzuführen: Denn die Vorstellung, dass Sicherheit durch „ethnische/kulturelle Homogenität“ herzustellen sei, ist „besorgten Bürger*innen“ wie Neonazis gemein. Eine solche Politik bedeutet immer eines: Gewalt, Ausgrenzung und Rassismus.
In Dortmund sind im letzten Jahr im gesamten Stadtgebiet eine zweistellige Anzahl von Unterkünften für Geflüchtete entstanden. Begleitend fanden nahezu wöchentlich Naziaufmärsche mit dem Ziel statt, breitflächig eine rassistische Stimmung anzuheizen. Der Nachfolgeorganisation des verbotenen „NWDO“ gelang es trotz hohen Aufwands jedoch nicht, Anschluss an „besorgte Bürger*innen“ zu finden. Die extreme Rechte ist seit den 80er Jahren auf der Suche nach der „nationalrevolutionären“ Massenbasis. An Orten wie Heidenau scheint das dieser Tage zu gelingen, in Dortmund allerdings sind die Nazis politisch isoliert und durch staatliche Repression in die Organisation als Partei gedrängt worden. Neonazi sein in Dortmund heißt, die eigene bürgerliche Identität abzugeben und in einer von Medien, Polizei oder Antifa durchleuchteten Parallelgesellschaft zu leben. Es ist bekannt, wo sie arbeiten und studieren, wo sie wohnen, mit wem sie zusammenleben. Es bleibt weiterhin Aufgabe von Antifa und Zivilgesellschaft, die Isolation der Neonazis zu betreiben, damit Nazi zu werden mit hohen Hürden und persönlichen Risiken verbunden bleibt.
Times are changin’…
Seit den letzten Großaufmärschen der Neonazis hat sich in Dortmund einiges getan. Trotz der notorischen Aktivitäten der Neonaziszene mit 60–80 Kundgebungen und Aufmärschen pro Jahr gelingt es Dortmunder Antifaschist*innen, kontinuierlich gegenzuhalten. Dortmunds radikale Linke hat sich in den letzten fünf Jahren stark weiterentwickelt und ist im öffentlichen Raum in diversen Themenfeldern präsent. Mit BlockaDO gibt es mittlerweile ein übergreifendes Blockadebündnis, das auch außerhalb des linksradikalen Spektrums mobilisiert. Im für Dortmund überaus wichtigen Bereich des Fußballs, beim BVB, werden faschistische Aktivitäten im Stadion und im Umfeld des Vereins konsequent verfolgt. In Kooperation mit antirassistischen Fangruppen wurde den Nazis damit ein wichtiger Agitationsraum genommen.
Auch im bürgerlichen Lager hat ein gewisses Umdenken stattgefunden: Von der langjährigen und wenig erfolgreichen Taktik, Nazis zu ignorieren, wurde sich teilweise abgewandt. Vom „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus“ (DGB und Evangelische Kirche) und von „Dortmund Nazifrei“, einem Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und Einzelpersonen, gab es punktuell Versuche, gegen Aufmärsche zu mobilisieren und Blockaden zu simulieren. Allerdings blieben die bisherigen Versuche im Hinblick auf die Zahl der Mobilisierten sehr überschaubar.
Konsequenz all dieser Veränderungen ist es, dass es vor allem seit eineinhalb Jahren immer wieder gelingt, den Dortmunder Faschist*innen um „Die Rechte“ den öffentlichen Raum streitbar zu machen.
Spätestens die militanten Angriffe auf die Neonazis im September, als diese gegen die in Dortmund ankommenden Flüchtlinge demonstrieren wollten, haben gezeigt: Niemand vergießt hier eine Träne, wenn sie eine Abreibung bekommen. Im Gegenteil empfinden es viele Menschen als Befreiung, wenn den Neonazis auf der Straße Grenzen gesetzt werden. Die Bereitschaft, den Nazis ungestört die Straße zu überlassen, weil auch sie das Recht hätten, ihre „Meinung“ öffentlich kundzutun, ist rapide zurückgegangen.
Wie zu Zeiten der „Antikriegstage“ des damaligen NWDO wird im Juni seitens der Polizei mit einer großflächigen Absperrung des Aufmarschgebiets zu rechnen sein. Das Leben im betroffenen Stadteil wird ausgesetzt und mehrstufige Sperrringe installiert. Die Polizei verheimlicht mittlerweile immer bis zur letzten Minute die Route der Nazis, um Widerstand dagegen zu erschweren. Die flankierenden Klagen der Polizei haben öfters dazu geführt, dass von den Gerichten Naziaufmärsche auf Standkungebungen beschränkt wurden. Mit einem Verbot ist allerdings eher nicht zu rechnen.
Was wir wollen
Widerstand gegen die Neonazis ist insbesondere dann erfolgreich, wenn militantes Vorgehen und Blockaden ineinanderspielen. Die Räume für Blockaden werden oftmals erst frei, wenn durch militante Taktiken der Polizeieinsatz destabilisiert und ins Schwimmen gebracht werden konnte. Militanz kann dabei vieles sein: Wir hierarchisieren nicht zwischen der sprichwörtlichen „brennenden Mülltonne“ und zivilem Ungehorsam in Form von Blockaden. Wir sind mit allen solidarisch, die mit sinnvollen und zielgerichteten Mitteln gegen den Naziaufmarsch agieren.
Die Mobilisierung für die Gegenaktivitäten zum „Tag der deutschen Zukunft“ läuft in der Stadt auf breiter Basis. Wir stehen im solidarischen Austausch mit allen anderen, die sich aktiv gegen den Aufmarsch stellen und rufen bundesweit dazu auf, nach Dortmund zu kommen, um eines der letzten großen Nazievents in Deutschland zu verhindern.
Keine Zukunft für Nazis – nirgendwo, nirgendwann

Warum ist es wichtig, im Juni nach Dortmund zu kommen? Auch wenn die diesjährigen Ausrichter des „TddZ“ in der städtischen Situation isoliert sind, gilt es dennoch, Neonazis überall und immer das Leben schwer zu machen. Sie bewegen sich derzeit im Fahrwasser eines gesellschaftlichen Rassismus, der so stark ist wie seit 20 Jahren nicht mehr. Es ist wichtig, neben Pegida und AfD auch die „klassischen“ Neonazis anzugehen, da auch diese bundesweit zur Zeit immer mehr Raum bekommen. Das Event „TddZ“ soll insbesondere dem Austausch zwischen verschiedenen Neonazispektren dienen, bei dem sich „Die Rechte“ Dortmund bundesweit in Szene setzen und an die Großmobilisierungen zum Antikriegstag anschließen möchte. Nicht zuletzt kann der nächste „Tddz“ auch in eurer Stadt sein – kommt nach Dortmund, um heute den Naziaufmarsch von morgen zu verhindern.

Naziaufmärsche? Gemeinsam blockieren, sabotieren, verhindern!

Grenzenlose Solidarität & Emanzipation – statt Volksgemeinschaft & Rassismus!

Keine Zukunft für Deutschland!

Antifaschistischer Arbeitskreis NoTddZ 2016

Dortmund, Februar 2016

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Stadtteilspaziergang unterstützen! http://agdd.blogsport.de/2016/05/17/stadtteilspaziergang-unterstuetzen/ http://agdd.blogsport.de/2016/05/17/stadtteilspaziergang-unterstuetzen/#comments Tue, 17 May 2016 08:36:39 +0000 Administrator Veranstaltungshinweiße http://agdd.blogsport.de/2016/05/17/stadtteilspaziergang-unterstuetzen/ Unter dem Motto: „Keine Abschiebung in unseren Vierteln!“ findet am Donnerstag (19 Uhr) ab Albertplatz ein Stadtteilspaziergang statt, wir rufen dazu auf diesen zu unterstützen.
In den nächsten Wochen sind vermehrt Abschiebungen aus Dresden zu erwarten. Merkel und de Maizière haben die Liste der angeblich „sicheren Herkunftsstaaten“ um Marokko, Tunesien und Algerien erweitert. Dies bedeutet, dass Geflüchtete aus diesen Staaten praktisch keine Chance mehr auf Asyl haben.
Beteilige dich an Demonstrationen und Aktionen gegen Abschiebungen. Die Menschen brauchen jetzt unsere Unterstützung!

Mehr Informationen

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