Archiv für Juli 2015

“We didn’t start the fire…” – Wider dem rassistischen Mob in Freital!

UPDATE: Das Landratsamt hat die angekündigte Demo untersagt. Bitte informiert euch im Netz auf den einschlägigen Seiten, wie es morgen ablaufen wird, wir können euch leider auf unserer Seite nicht auf dem Laufenden halten.

Schon wieder nach Freital? – Viel eher: Immer noch Freital. Immer und immer wieder.

Egal wie wir die Sache drehen und wenden – eine Änderung der Zustände ist leider noch immer nicht abzusehen, nicht in Freital und nicht anderswo. Meldungen rassistischer Übergriffe und von Angriffen auf Unterkünfte für Asylsuchende sind mittlerweile an der Tagesordnung. Nachdem in Freital über Monate der rassistische Mob gegen eine Unterkunft gewütet hatte, waren die Proteste in der letzten Juniwoche eskaliert, nachdem bekannt wurde, dass weitere Geflüchtete aus der Erstaufnahmestelle in Chemnitz nach Freital verlegt werden. Daraufhin versammelten sich die ganze Woche über mehrmals hunderte rassistische Anwohner*innen und (Neo-)Nazis direkt vor der Unterkunft. So wurde nach den Fackelmärschen in Schneeberg erneut ein Ort in Sachsen medial zum Symbolbild für die hässlichen Deutschen und den rassistischen Mob. Dieses Bild entfaltete seine Wirkung zumindest soweit, dass die Organisator*innen der „Nein zu Heim“-Kampagne alle weiteren Versammlungen vor dem Heim unterließen.
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Demo: Heute (27. Juli) am Bahnhof Mitte, 19 Uhr

Warum wir nicht anders können…
Am Freitag den 24. Juli zeigte Dresden mal wieder sein wahres Gesicht. Statt Asylsuchende in ihrer ach-so-weltoffenen Stadt willkommen zu heißen, marodierte der rassistische Mob durch die Straßen und griff die wenigen Unterstützer_innen an, die sich diesen sächsischen Zuständen entgegenstellen.

Aufgrund der Unwillens der sächsichen Behörden Geflüchtete angesichts des existierenden Wohnungsleerstands angemessen unterzubringen, wurde am Ende der letzten Woche ein Zeltlager für bis zu 1100 Menschen in der Dresdner Friedrichstadt aufgebaut.

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(DD) Auswertung: Naziaufmarsch am 17. Juni 2015 in Dresden

Am 17. Juni marschierten rund 130 Neonazis, von JN, über freie Kräfte bis hin zu den Anmeldern der NPD durch Dresden. Schon eine Stunde vor Beginn der Demonstration wurde durch ein Großaufgebot der Polizei, rund 750 BeamtInnen waren im Einsatz, die Strecke der Nazis großräumig abgesperrt und bewacht. Zwei Wasserwerfer standen bereit und auch ein Hubscharuber drehte den gesamten Abend Runden über dem Aufmarschgebiet. (mehr…)